Andreas Weigel

Andreas Weigel

Andreas Weigel: Franz von Suppè (1819-1895). Musiker, Menschenfreund. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. (Sommer 2019). Layout: Nicole Sauerzapf (geni : design). ISBN 978-3-9504427-4-8. Preis: 29.- Euro.
Andreas Weigel: Franz von Suppè (1819-1895). Musiker, Menschenfreund. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. (Sommer 2019). Layout: Nicole Sauerzapf (geni : design). ISBN 978-3-9504427-4-8. Preis: 29.- Euro.

Andreas Weigel, Mag. phil., Dr. phil., (geb. 1961 in Bludenz, Vorarlberg). Absolvent der „Höheren Bundeslehr‑ und Versuchsanstalt für Chemische Industrie. Wien XVII. Höhere Abteilung für technische Chemie“ („Rosensteingasse“). Anschließend Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Promotion bei Wendelin Schmidt-Dengler mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Avantgarde-Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Nach dem Studium Kultur- und Medienreferent im österreichischen Nationalrat, Germanist an der „Österreichischen Akademie der Wissenschaften“ sowie Pressesprecher und Kampagnen-Leiter für Interessensvertretungen.

Seit 2008 habe ich als Literaturwissenschaftler und Kulturpublizist die vielfältigen Österreich-Beziehungen von James Joyce, die Strafsache Adolf Loos, die Tourismus-Geschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Arno und Alice Schmidt erforscht und dokumentiert.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte meiner biografischen Forschung sind die Geschichte der „Theatergesellschaft Löwinger“ (1892–1925) sowie Franz von Suppès Lebensgeschichte (1819-1895). In beiden Fällen konnte ich durch akribische Recherchen nachweisen, dass die seit einem Jahrhundert in Biografien, Monografien, Diplomarbeiten, Dissertationen und Lexika angeführten biografischen Daten und Darstellung der familiären Beziehungen größtenteils völlig aus der Luft gegriffen sind. Nachdem sowohl die Löwinger- als auch die Suppè-Forschung über ein Jahrhundert lang die systematische Suche nach biografischen Dokumenten und Lebenszeugnissen sträflich vernachlässigt hat, konnte ich (auch dank der tatkräftigen und fachkundigen Hilfe von Christine Steininger (Wien)) anhand amtlich verbriefter Archivalien fehlerhafte Lebensdaten grundlegend korrigieren, fehlende Lebensdaten ergänzen und dadurch für die „Theatergesellschaft Löwinger“ und Franz von Suppè erstmals gesicherte biografische Grundlagen vorlegen.

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Ausgewählte Publikationen

Seinem Schüler abhandengekommen. Zum Briefwechsel zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger. In: Bargfelder Bote. Lieferung 401-403. München: edition text + kritik (August 2016). S. 3-35.
Seinem Schüler abhandengekommen. Zum Briefwechsel zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger. In: Bargfelder Bote. Lieferung 401-403. München: edition text + kritik (August 2016). S. 3-35.

Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk (in Vorbereitung).

Franz von Suppè (1819-1895). Musiker, Menschenfreund. Ehrenbürger von Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger (in Vorbereitung).

Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.

Seinem Schüler abhandengekommen. Zum Briefwechsel zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger. In: Bargfelder Bote. Materialien zum Werk Arno Schmidts. Herausgegeben von Friedhelm Rathjen. Lfg. 401-403. München: edition text + kritik (August 2016). S. 3-35.

Wechselhafte Ab-und-Zu-Wendungen. Arno Schmidts Goethe-Preis-Rede in Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt. In: Bargfelder Bote. Materialien zum Werk Arno Schmidts. Herausgegeben von Friedhelm Rathjen. Lfg. 400. München: edition text + kritik (Juni 2016). S. 32-35.

Gars abseits von Suppé und Falco. Was weltberühmte Filmregisseure, Komponisten, Literaten und bildende Künstler mit der Kamptal-Sommerfrische verbindet. In: Joanna Lukaszuk-Ritter und Michael Ritter (Hrsg.): praesent. Das österreichische Literaturjahrbuch 2016. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2014 bis Juni 2015. Wien: (Jänner 2016). S. 44-64.

Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013. Wien: praesens 2014. S. 50-61.

Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft. In: Rheticus. Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft. Nr. 55 (2012). Feldkirch 2012. S. 92-107.

Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. Wien: praesens 2010. S. 21-36.

Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. Wien: praesens 2009. S. 43-55.

Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008. Wien: praesens 2008. S. 37-54.

„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006. Wien: praesens 2006. S. 37-59.

James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien: praesens 2005. S. 93-105.

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