Zu Hans Wollschlägers zehntem Todestag (17. März 1935 – 19. Mai 2007)

Ansehen und Ruhm hat Hans Wollschläger durch seine Übersetzung des „Ulysses“ von James Joyce erlangt. Bis dahin war Wollschläger allenfalls als Geheimtipp bekannt: wegen seiner 1965 erschienenen Rowohlt-Monografie über Karl May, wegen seiner engagierten Reden gegen die beiden christlichen Kirchen („Die Gegenwart einer Illusion“) sowie wegen seiner mustergültigen Geschichte der Kreuzzüge („Die bewaffneten Wallfahrten gen …

Richard Katauczek: Hochzeitsurlaub in Gars, August 1969

Vorbemerkung Im März 2016 hat mich ein Wiener James-Joyce-Leser wegen meiner Forschung über James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen angeschrieben. Im Lauf der Korrespondenz kam die Rede auf meinen jüngsten Artikel „Gars abseits von Suppé und Falco“, worauf ich erfuhr, dass mein Gegenüber und seine Frau ausgerechnet in Gars ihren Hochzeitsurlaub verbracht haben, das im August 1969 …