Zu Hans Wollschlägers zehntem Todestag (17. März 1935 – 19. Mai 2007)

Ansehen und Ruhm hat Hans Wollschläger durch seine Übersetzung des „Ulysses“ von James Joyce erlangt. Bis dahin war Wollschläger allenfalls als Geheimtipp bekannt: wegen seiner 1965 erschienenen Rowohlt-Monografie über Karl May, wegen seiner engagierten Reden gegen die beiden christlichen Kirchen („Die Gegenwart einer Illusion“) sowie wegen seiner mustergültigen Geschichte der Kreuzzüge („Die bewaffneten Wallfahrten gen …

Hans Wollschlägers „Herzgewächse“

In der ORF-Sendung „Radio Niederösterreich am Vormittag“ über die aktuelle „Stars in Gars“-Ausstellung kam die Rede auf mein Lieblingsbuch, dessen Autor und Titel ich erstmals um 1978 von einem Garser genannt bekam. Bei einer Tasse Tee schwärmte damals Günter Schrammel von seiner aktuellen Lektüre (Arno Schmidts Kurzroman „Brand's Haide“) und verriet, dass er sich auf …