Sigmund Schlesingers Erinnerungen an Franz von Suppè

„Der Franzl von Gars“ Unter dieser respektlos klingenden Überschrift veröffentlichte der mit Franz von Suppè bekannte Schriftsteller und Journalist Sigmund Schlesinger (1832-1918) am 15. August 1903 anlässlich der 500-Jahr-Feier der Markt-Erhebung von Gars am Kamp im „Neuen Wiener Journal“ den nachfolgenden Artikel über Suppès Leben und Werk, in dem Suppès Ehen sowie sein Faible für …

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Fundstücke zur Beziehung zwischen Franz von Suppè und seiner zweiten Ehefrau Sofie Strasser. Eine Korrektur.

So vieles, was über Franz von Suppès Leben und Werk überliefert wurde, hat bei meinen Archiv- und Bibliotheksrecherchen der Nachprüfung nicht standgehalten, dass es nicht weiter überrascht, dass selbst das Wenige, was über den Beginn seiner Beziehung mit seiner zweiten Ehefrau Sofie Strasser berichtet wurde, der Korrektur bedarf. Die bisherigen Darstellungen beruhen größtenteils auf jenem Bericht, …

Presseinformation des „Zeitbrücke-Museums“ zum Suppè-Jahr 2019

Ausstellung und Buch-Publikation zu Franz von Suppè mit grundlegend neu erforschter, anhand amtlicher Dokumente verbriefter Biografie des Komponisten Vor 200 Jahren, am 18. April 1819, wurde Franz von Suppè geboren, der seinen Namen selbst stets „Suppè“ geschrieben hat, weshalb die aktuelle Namensschreibung jener des Komponisten folgt. Das „Zeitbrücke-Museum“ der (einstigen) Kamptal-Sommerfrische Gars, wo Suppè zwischen …

Die falsche Gewissheit der bisherigen Suppè-Biografik

Meine Auseinandersetzung mit den Biografien über Franz von Suppè hat ergeben, dass ihnen selbst bei den einfachsten biografischen Angaben nicht über den Weg zu trauen ist. So wird beispielsweise einhellig berichtet, dass Franz von Suppès Mutter, Katharina, gemeinsam mit ihrem 16-jährigen Sohn im September 1835 [laut Landrechtsakten Oktober 1835] zu ihrem Vater Ignaz Landovsky [richtig: …

Endlich biografisch Verbrieftes zu der Sängerin Philippine von Edelsberg

Es ist stets aufs Neue erstaunlich, dass beispielsweise über eine musikhistorisch interessante Person, wie die bekannte Sängerin Philippine Edelsberg bislang so gut wie nichts Biographisches bekannt war und das Wenige, was überliefert wurde, sich als sehr fehler- und lückenhaft erwiesen hat. Meine Recherchen zu Franz von Suppès Verwandtschaft haben über seine jüngste Tochter Theresia / …

Ferdinand Groß, Geburtshelfer zahlreicher haltloser Suppè-Legenden

Allem Anschein nach rührt der Großteil der zahlreichen haltlosen Suppè-Legenden (Suppés vermeintliche belgische und italienische Abstammung, seine angeblichen Jus- und Medizin-Studien, seine vorgebliche Verwandtschaft mit Gaetano Donizetti (1797-1848) usw. usf.) vom jungen Journalisten Ferdinand Groß (1849-1900) her, der am 15. Oktober 1867 in der „Neuen Wiener Theaterpost“ folgende biographische Skizze (samt launischer Nachschrift) über Franz von …

Zu Franz von Suppès 200. Geburtstag

Ausblick auf die Garser Suppè-Ausstellung samt Begleit-Publikation Am 18. April 2019 ist Franz von Suppès 200. Geburtstag, den das Garser „Zeitbrücke-Museum“, das unter anderem auch für seine Franz-von-Suppè-Gedenkstätte bekannt ist, mit einer eigenen Jubiläumsausstellung sowie einer Begleitpublikation feiern wird, die gemeinsam zahlreiche Archivalien, Bilder, Dokumente, Exponate und Fotografien zeigen sowie Fakten und Zusammenhänge darlegen werden, die …

Micky Maus dirigiert Franz von Suppès Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ (1942)

Ein besonderer Augen- und Ohrenschmaus ist die nachfolgend verlinkte Einspielung von Franz von Suppès Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ durch Maestro Micky Maus (alias Mickey Mouse) und das „Entenhausener Symphonie-Orchester“ („Philharmonic-Symphony Society of Duckburg“). In Walt Disneys Zeichentrickfilm „Symphony Hour“ (1942) wird Suppès Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ zwei Mal mit allen Schikanen aufgeführt: Einmal im Rahmen einer Generalprobe …

Hat Franz von Suppè seinen „Boccaccio“ nachweislich in seiner Sommerfrische Gars komponiert?

Franz Josef Brakl versus Sofie von Suppè Der mit Franz von Suppè befreundete Opern- und Operettensänger, Theaterdirektor und spätere Galerist Franz Josef Brakl (1854-1935) erwähnt in seiner bereits 1886, neun Jahre, vor Suppès Tod veröffentlichten Monografie „Moderne Spieloper“, die sich nachweislich in Franz von Suppès Bibliothek befunden hat, ausdrücklich, dass Suppè „kein Notenköpferl“ des „Boccaccio“ …