Zu Franz von Suppès 200. Geburtstag

Ausblick auf die Garser Suppè-Ausstellung samt Begleit-Publikation Am 18. April 2019 ist Franz von Suppès 200. Geburtstag, den das Garser „Zeitbrücke-Museum“, das unter anderem auch für seine Franz-von-Suppè-Gedenkstätte bekannt ist, mit einer eigenen Jubiläumsausstellung sowie einer Begleitpublikation feiern wird, die gemeinsam zahlreiche Archivalien, Bilder, Dokumente, Exponate und Fotografien zeigen sowie Fakten und Zusammenhänge darlegen werden, die …

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Jüngste Funde korrigieren die Entstehungsgeschichte von Suppès „Boccaccio“

Franz von Suppé hat sich seit 1876 mit dem „Boccaccio“-Libretto beschäftigt Jüngste Fundstücke korrigieren die bisherige Entstehungsgeschichte von Franz von Suppès Operette „Boccaccio“. Der Komponist hat sich nicht erst 1878, sondern seit 1876 mit der Vertonung des „Boccaccio“-Librettos beschäftigt. Denn während die Suppè-Forschung bislang einhellig angenommen hat, dass Suppé das Libretto von F. Zell und …

Hat Franz von Suppè seinen „Boccaccio“ nachweislich in seiner Sommerfrische Gars komponiert?

Otto Keller versus Sofie von Suppè Der mit Franz von Suppè verwandte Musikschriftsteller Otto Keller (1861–1928) erwähnt in seiner 1905 veröffentlichten Monografie „Franz von Suppè. Der Schöpfer der Deutschen Operette“, dass Suppé das Libretto des „Boccaccio“ schon seit Sommer 1878 vorlag: „Er ging nach Gars mit dem Versprechen, in der Sommerfrische die Komposition fertig zu …

Karl Kraus über Suppès Operetten und Nestroy-Vertonung

Karl Kraus über deutschsprachige Operettentexte und Franz von Suppè Karl Kraus hat es besonders gefreut, dass Franz von Suppè, dessen „theatralisch gut gebauten, oft hinreißenden Operetten [...] »Boccaccio«, »Fatinitza«, »Donna Juanita«“ er geschätzt hat, Johann Nestroys „Tischlerlied“ vertont hat, das Kraus wiederholt selbst öffentlich vorgetragen hat, obwohl deutschsprachige Operetten-Texte oft (unfreiwillig) geeignet sind, dem Publikum Schamesröte …

Franz von Suppé, der Herzeigegast der Kamptal-Sommerfrische Gars

Der Komponist Franz von Suppé (1819–1895), der von 1876 bis zu seinem Tod die wärmere Jahreszeit in Gars verbrachte, ist neben dem Pop-Weltstar Falco (1957–1998), der sich im Herbst 1987 eine Garser Villa gekauft hat, gewiss der berühmteste Wahl-Garser. Für die Gemeinde blieb dieser Sommerfrische-Pionier jahrzehntelang „der Herzeige- Gast“, (1) da der aufstrebende Sommerfrischeort Suppés …

Ausstellender Künstler: Jochen Sengseis

Jochen Sengseis Busserlzug, 2017 (Keramik) Suppé – Boccaccio, 2017 (Keramik) Metropolis, 2017 (Keramik) Dritter Anschlag auf die Hitler-Eiche, 2017 (Keramik) 1.) Busserlzug: Im Jahre 1889 wurde die Kamptalbahn mit der Station Gars-Thunau eröffnet. Mit dieser Innovation setzte der Sommerfrischetourismus ein. Es gehörte zum guten Ton, Ehefrauen mit Kindern samt Dienstboten in den Sommermonaten aufs Land zu schicken, währenddessen die …

Drei haltlose Garser Legenden

Die vor der Wahrheit davonlaufen 1.) Gars, führende Sommerfrische Niederösterreichs nach Baden bei Wien Manche Garser behaupten seit Jahrzehnten, dass ihre Heimatgemeinde „gleich nach Baden bei Wien“ die führende niederösterreichische Sommerfrische gewesen wäre. Im Sommer 1978 wurde beispielsweise einer Journalistin der bundesdeutschen Wochenzeitschrift „Die Zeit“ versichert, dass Gars „nach Baden bei Wien“ der führende Sommerfrischeort Niederösterreichs gewesen …