Fritz Langs familiäre Gars-Verbindungen

Fritz Langs Mutter Paula besaß seit 1910 dieses Landhaus im Ortsteil Manigfall, Horner Straße 225, wo sie auch verstarb.
Fritz Langs Mutter Paula besaß seit 1910 dieses Landhaus im Ortsteil Manigfall, Horner Straße 225, wo sie auch verstarb.

Kurz nach Kriegserklärung und Mobilmachung im Sommer 1914 traf der heute als Filmregisseur weltberühmte Fritz Lang (1890-1976) im Ortsteil Manigfall ein, wo seine Mutter Paula seit 1910 ein Landhaus besaß. Dem Pop-Weltstar Falco war Fritz Langs Gars-Verbindung vermutlich nicht bekannt, als er 1987 die Nachbarsvilla der Familie Lang erwarb, aber die Kenntnis dieser Nachbarschaft hätte ihm wohl gefallen, da im Videoclip zu seinem Mega-Hit „Jeanny“ mehrfach mit markanten Filmzitaten auf Langs beklemmendes Film-Meisterwerk „M“ angespielt wird.

Nachdem Lang Paris wegen des drohenden Weltkriegs Ende Juli überstürzt verlassen hatte, verbrachte er einige Zeit in Gars, was durch einen ausführlichen Garser Brief belegt wird, in dem er am 29. August 1914 einem Freund detailliert die letzten Tage in Paris und die turbulente Rückreise nach Österreich schildert. Für die biografische Fritz-Lang-Forschung war dieses Dokument[1] besonders interessant, weil es erstmals authentischen Einblick in Langs frühes, streng gehütetes Privatleben erlaubte und laut dem Filmhistoriker Georges Sturm die von Lang lancierte Legende „vom armen Künstler Fritz Lang [widerlegt], der ohne einen Sou in Paris lebt und gezwungen ist, Postkarten zu zeichnen, um zu überleben […]. Tatsächlich hat Lang Geld und lebt gut […], geht gerne ins Moulin Rouge und ins Kabarett – auch das zeigt seine Neigungen und seinen Lebensstil.“[2]

Langs Garser Schreiben blieb lange Zeit der älteste existierende Fritz-Lang-Brief und zählt noch immer zu den vier, fünf frühesten erhalten gebliebenen Lang-Korrespondenzen.[3] Patrick McGilligan erwähnt in seiner Fritz-Lang-Biografie eine weitere Postkarte, die Lang am 6. Juli 1914 seinen Eltern nach Manigfall geschrieben hat,[4] was bestätige, dass er entgegen seiner Selbstdarstellung auch während seines Paris-Aufenthalts mit seinen Eltern in Verbindung stand. Auch für den Lang-Forscher Sturm steht somit außer Zweifel, dass Langs „Beziehungen zu seiner Familie nicht so schlecht waren, wie er es später glauben machen wollte, um die „künstlerische“ Seite seines Pariser Aufenthaltes zu betonen.“[5]

Ähnlich übertreibt Lang in seinen Erinnerungen an die Wiener Jugendjahre, dass ihm Karl Kraus jenes gezeichnete Porträt übel genommen hätte, das Lang 1917 während einer Kraus-Vorlesung angefertigt und mit einer handschriftlichen Widmung[6] für den Verlagsbuchhändler Richard Lányi versehen hat, der Langs Kraus-Porträt anschließend als Ansichtskarte vertrieb: „In der verlängerten Kärntnerstraße, zwei Häuserblöcke über den Ring hinüber, war die Buchhandlung Richard [Lányi], bei dem man die „Fackel“ erstehen konnte, und der von mir ein gezeichnetes Porträt von Karl Kraus erwarb, das er als Ansichtskarte herausgab. Karl Kraus hat mir dieses Porträt nie vergeben, er war ein sehr eitler Mensch.“[7] – Lang, der erklärter Anhänger von Kraus war, dessen Zeitschrift „Die Fackel“ las und dessen Vorlesungen besuchte, wusste wohl, dass Lányi nie riskiert hätte, wegen Langs Porträt-Zeichnung Kraus‘ Vertrauen aufs Spiel zu setzen.

Doch zurück nach Gars, wo Fritz Langs Vater am 1. November 1914 gemeinsam mit einigen seiner Garser Nachbarn in einer Zeitungsnotiz als Spender für die „Fürsorge für Angehörige von Eingerückten“ aufgezählt wird: „Lang Anton 3 K [entspricht 2017 einer Kaufkraft von rund 16.- Euro], […] Soini Therese 20 K [entspricht 2017 einer Kaufkraft von rund 107.- Euro], Sagl Johann 20 K […] List Wilhelm 5 K [entspricht 2017 einer Kaufkraft von rund 27.- Euro]“.[8]

Eine weitere Zeitungsnotiz folgte als Fritz Langs Mutter „am 11. Juli 1920 […] in Manigfall, Gars am Kamp, „im Alter von 55 Jahren, 11 Monaten und 15 Tagen“, an „Wanderndem Rotlauf, Lungenentzündung““[9] starb, wo sie seit 3. Juli 1920 hauptgemeldet war:[10] „Am 11. Juli verschied hier Frau Paula Lang, Baumeistersgattin und Realitätenbesitzerin, nach kurzem Leiden.“[11] Ihr Sohn, der in den Bayerischen Alpen mit den Dreharbeiten zum Film „Das wandernde Bild“ beschäftigt war, blieb dem Begräbnis, das am 13. Juli in Gars stattfand, wegen seiner beruflichen Verpflichtung fern, was er später immer wieder bedauert hat.

Paula Langs Todfallaufnahme war für Fritz-Lang-Biografen aufschlussreich, weil sie vermerkt, dass er schon damals verheiratet war, was ein weiteres von ihm streng gehütetes Geheimnis war: „Fritz Lang hat über seine erste Ehe und über den Tod seiner ersten Ehefrau ein Leben lang Stillschweigen bewahrt.“[12] Der amtlich verbürgte Hinweis auf seine erste Ehe motivierte die Lang-Forschung zu umfangreichen Recherchen, da die Todfallaufnahme nur die Heirat, nicht den Namen seiner ersten Frau erwähnte, die Elisabeth Rosenthal hieß, am 7. August 1894 in Wilna geboren wurde, am 25. September 1920, d.h. knapp ein Vierteljahr nach Langs Mutter, tragisch starb und am Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee begraben liegt.[13]

Paula Langs amtlichen Nachlassverzeichnis verdanken wir zudem die Kenntnis, dass im Garser Landhaus zwei Aquarelle von Fritz Lang zu sehen waren: die Modellstudie „Modellpause“ und „Großglockner mit Pasterze“. Laut Nachlass-Verzeichnis wurde Fritz Lang bei der „Modellpause“ vom Wiener Maler Carl „Zewy geholfen“ mit dem Lang im Februar 1911 beim Künstlerfest des Künstlerhauses als „Zirkus Pflänz“[14] bzw. „Zirkus „Pflanz““[15] aufgetreten ist. Zewy war wiederum mit dem Zeichner Karl Elleder, befreundet, der vis-a-vis von Langs Garser Landhaus wohnte, wie eine von Zewy gezeichnete Ansichtskarte belegt, mit der er 1920 „Herrn und Frau Elleder in Gars/Mannigfall am Kamp, Villa Elleder“, „dem ewigen Resoneur und seiner lieben Frau“, „herzl[iche] Grüße sendet“.[16]

Fritz Langs unterbundene Hilfeleistung

Der NS-Zeit entsprechend tragisch endet auch der Garser Lebensabend von Fritz Langs Vater und Stiefmutter. Am 15. September 1937 überwies Fritz Lang dem Horner Rechtsanwalt Georg Perger 1.500.- Schilling [entspricht 2017 einer Kaufkraft von rund 5.300.- €] zu treuen Händen. Damit sollte der Wunsch seines Vaters, der seit 10. März 1928[17] in Manigfall hauptgemeldet war, erfüllt werden, „im Falle seines Ablebens seine Beisetzung in der Familiengrabstaette in Wien zu ermoeglichen. So sonderbar es ist einen solchen Schritt schon zu Lebzeiten der betreffenden Person zu tun, so hoffe ich doch, in Anbetracht wie mir Frau Malvine Lang in ihren Briefen den Zustand meines Vaters schildert, dem alten kranken Mann hiermit eine Beruhigung und dadurch vielleicht eine Besserung seines Zustandes zu verschaffen. Ich hoffe, dass das Geld noch viele Jahre in Ihrem Gewahrsam ruhen wird.“[18]

Mit dem „Anschluss“ wurden Langs Möglichkeiten seinem pflegebedürftigen Vater finanziell zu helfen immer schwieriger: „Aus Amerika veranlaßte Fritz Lang regelmäßige Geldzuweisungen an seinen Vater. Diese wurden über einen Rechtsanwalt in Österreich abgewickelt, der quasi treuhänderisch agierte. In einem Brief vom 3. Mai 1938 zum Beispiel bat der Anwalt Dr. Georg Perger dringlich um eine Geldanweisung. Langs Vater und dessen Frau befänden sich „in einer geradezu verzweifelten Lage“, „da dieselben jeglicher Geldmittel entblösst sind und überdies dringende Verpflichtungen haben. Das Befinden Ihres Herrn Vaters wird von Tag zu Tag schlechter und es ist umso bedauerlicher, dass er in diesem Zustande von so schweren Nahrungssorgen heimgesucht wird.“[19]

Tatsächlich wurde die Lage für Anton Lang und seine jüdische Frau immer aussichtsloser. Es begann damit, dass Juden und ihre nichtjüdischen Ehepartner im Frühjahr 1938 unter strengster Strafandrohung verpflichtet wurden, bis 30. Juni 1938 ein vollständiges Vermögensverzeichnis auszufüllen.[20] Um diese Zeit bestellte der altersschwache Anton Lang, am 7. Juni 1938 den Horner Notar Max Bernhauer[21] zu sich, um vor Zeugen einen „Notariatsakt“ zu unterfertigen, mit dem er seine Frau als entscheidungs- und zeichnungsbefugte Vertretung in sämtlichen Rechts- und Vermögensfragen einsetzte. Allerdings befahl die Kreisleitung der NSDAP am 18. September 1938 allen im Bezirk Horn lebenden Juden, diesen binnen 24 Stunden zu verlassen, womit eine Bevölkerungsschicht, die teils seit Jahren, teils seit Jahrzehnten im Horner Bezirk gelebt hatte, über Nacht ihre Häuser, Wohnungen und Arbeitsplätze aufgeben musste.[22]

Von dieser Vertreibung war unter anderem der jüdische Rechtsanwalt Dr. Georg Perger in Horn betroffen, bei dem Fritz Lang Geld für das von seinem Vater gewünschte Wiener Begräbnis hinterlegt hatte. Für Berger war es aufgrund der angeordneten Aussiedlung nach Wien unmöglich, seinen Beruf weiter auszuüben, obwohl er das damit verbundene Einkommen dringend für den Lebensunterhalt seiner Familie (seine nichtjüdische Frau Berta und zwei Söhne im Alter von 17 und 14 Jahren) benötigte: „an diesem Tage [19. September 1938] habe ich auf die weitere Ausübung der Rechtsanwaltschaft verzichtet und im Sinne der an mich ergangenen Weisungen Horn verlassen.“[23]

In Gars wirkte sich diese unmenschliche Anordnung unter anderem auf das Ehepaar Lang aus. Die 65-jährige Malvine Lang, die ihren 78-jährigen Ehemann pflegte, wurde allein wegen ihrer jüdischen Abstammung nach Wien deportiert, worüber die „Land-Zeitung“ genüsslich berichtete: „In Durchführung einer amtlichen Verfügung sind die letzten hier ansässigen Juden endgültig abgereist. Einige gut befreundete Nachbarn gaben den ausreisenden Juden das Geleite und inszenierten unter Tränen und Tücherschwenken einen rührenden Abschied. Die jüdische Lebensgefährtin eines Stadtbaumeisters, der Jude Tranner aus der Kremserstraße und andere Voll- und Halbjuden sind fort. Gars ist frei von Juden und wird es auch bleiben. Eigentlich war die Lösung der Judenfrage kein besonders schwieriges Problem“.[24]

Anton Lang wurde am 19. Dezember 1939 von einem Garser Arzt in stationäre Pflege übergeben: „Taub und praktisch blind, braucht er ständige Betreuung, aber der praktische Arzt weiß, dass seine Erkrankungen unheilbar sind. Er übergibt ihn der Obhut der Barmherzigen Schwestern, die nach der Regel des Heiligen Vinzenz von Paul leben, in der R[a]inharterstr. 16. Neben einem Kindergarten, den es heute noch gibt und den der Orden noch immer betreibt, betreuen sie auch Sterbende. Laut der durch die Mutter Oberin geführten Chronik erkrankt er am 14. Februar 1940, verzweifelt, in seiner Verwirrung seine Vergangenheit immer wieder beschwörend, an Lungenentzündung. Er erholt sich, ist aber zu geschwächt und stirbt – als Baumeister i[n] R[uhe] – am 28. Februar 1940“.[25] Wie seine erste, 1920 in Gars verstorbene, Frau wird er in Gars begraben. Sein Haus wird „nach seinem Ableben, an Johann und Leopoldine Kar[e]l verkauft“.[26]

Am 5. Juli 1940 bat die „Kreisbauernschaft Gänserndorf“ das „Bürgermeisteramt Gars“ im Zusammenhang mit einem am 29. April 1939 erfolgten Schenkungsvertrag „zwischen Fritz Lang, derzeit Filmregisseur in Santa Monica, 2141 La Mesa Drive, Kalifornien, als Geschenkgeber und Anton Lang, gewesener Stadtbaumeister in Gars a[m] Kamp, als Geschenknehmer […] um möglichst baldige Mitteilung, ob die Genannten arischer Abstammung und im Deutschen Reiche heimatberechtigt sind.“[27] Am 17. Juli 1940 erging die Antwort, dass Fritz Lang „Halbjude“ sei. Anton Lang sei zwar „Arier“, „jedoch in beiden Ehen, aus deren erster Ehe Fritz Lang stammt, mit einer Jüdin verheiratet. Anton Lang ist am 28. Feber 1940 in Gars am Kamp gestorben und die Gattin zweiter Ehe (Volljüdin) seine Erbin.“[28] Die erwähnte Malvine Lang lebte 1940 in dem von der „Schwedischen Israelsmission“ betriebenem „Schwedenheim“ in Klosterneuburg-Weidling (das damals Groß-Wien eingemeindet war), wurde am 28. Juni 1942 von Wien nach Theresienstadt und am 15. Mai 1944 nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde.[29]

Anmerkungen

[1] Fritz Lang, Brief vom 29. August 1914 an Julius Singer. Faksimile. In: Fritz Lang. Leben und Werk. Bilder und Dokumente. Herausgegeben von Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Cornelius Schnauber unter Mitarbeit von Nicole Brunnhuber und Gabriele Jatho (Berlin 2001) S. 18f.

[2] Georges Sturm, „Meine letzten Pariser Tage“. Ein Brief Fritz Langs, kommentiert von Georges Sturm. Stiftung Deutsche Kinemathek (Hg.), SDK-Newsletter Nr. 5, Februar 1994, S. 12-17, hier S. 12.

[3] Älter sind jene zwei Briefe, die Fritz Lang am 20. sowie 21. Oktober 1913 an Gottfried Weiss-Merley geschrieben hat. Siehe: Leo Lensing, Lehrjahre eines Großmeisters. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Juni 2016, N3.

[4] Patrick McGilligan, Fritz Lang. The Nature of the Beast (New York 1997) p. 513.

[5] Sturm, „Meine letzten Pariser Tage“ (wie Anm. 2) S. 15.

[6] „No 1 Herrn Richard Lányi zur fr[eun]dl[ichen Erinnerung! Fritz Lang 1917“. Siehe: Leo Lensing, Lehrjahre eines Großmeisters. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Juni 2016, N3.

[7] Fritz Lang, Erinnerungen an Wien. Mit einer Einleitung von Bernard Eisenschitz. In: Astrid Johanna Ofner, Fritz Lang (Wien 2012) S. 62-78, hier S. 70.

[8] Der Bote aus dem Waldviertel. 1. November 1914, S. 3.

[9] Georges Sturm, Die Circe, der Pfau und das Halbblut. Die Filme von Fritz Lang 1916-1921 (Trier 2001) S. 66f., Anmerkung 95.

[10] Georges Sturm, Fritz Lang, une ascendance viennoise. In: Cinémathèque. Revue Semestrielle et Bilingue de l’Histoire du Cinéma et de la restauration. N°6, automne 1994. pp. 141-155 (Résumé en anglais p. 212). p. 153. – Die Diplomdolmetscherin Annie Weich (Wien) war so freundlich, Sturms bislang nur in französischer und portugiesischer Sprache veröffentlichten Aufsatz für mich ins Deutsche zu übersetzen, wofür ich ihr besonders herzlich danke.

[11] Der Bote aus dem Waldviertel. 17. Juli 1920, S. 5.

[12] Der Fall Elisabeth Rosenthal. In: Fritz Lang. Leben und Werk. Bilder und Dokumente. Herausgegeben von Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Cornelius Schnauber unter Mitarbeit von Nicole Brunnhuber und Gabriele Jatho (Berlin 2001) S. 59-64, hier S. 65.

[13] Dietmar Strauch, Adagio – Feld O. Biographische Recherchen auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee (Berlin 2008) S. 91f. – Dietmar Strauch hat mir freundlicherweise ein Exemplar seines Buches geschenkt, wofür ich ihm besonders herzlich danke.

[14] Neues Wiener Tagblatt. 5. Februar 1911, S. 12.

[15] Sport und Salon. 11. Februar 1911, S. 10.

[16] Carl Zewy, Ansichtskarte aus dem Jahr 1920 an Karl Elleder (Sammlung Andreas Weigel).

[17] Von Bettina Weisskopf (Gemeindearchiv Gars) habe ich die Auskunft erhalten, dass „Malvine Lang (geb. 30.8.1870) […] gemeinsam mit ihrem Mann Anton Lang seit 10. März 1928 in Gars in der Hornerstraße 225 (eigenes Haus „Eigenheim“) gemeldet“ war. Quelle: Archiv Gars, Meldebuch der Gemeinde Gars 1880-1940 (Archivnummer 02.58) S. 52.

[18] Fritz Langs Brief vom 15. September 1937 an Georg Perger. Faksimile. In: Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Cornelius Schnauber, Fritz Lang. Leben und Werk. Bilder und Dokumente. 1890-1976 (Berlin 2001) S. 256.

[19] Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Cornelius Schnauber, Fritz Lang. Leben und Werk. Bilder und Dokumente. 1890-1976 (Berlin 2001) S. 255.

[20] Anton Lang hat sein „Verzeichnis über das Vermögen von Juden“ am 10. Juli 1938 unterfertigt.

[21] Max Bernhauer (1866-1946) war neben seiner Notariatstätigkeit ein weltbekannter Insektenkundler. Seine Sammlung von Stapyliniden [= Kurzflügler] zählte zu den bedeutendsten der Welt und befindet sich im „Field Museum of Natural History in Chicago“.

[22] Erich Rabl, Die Juden in Horn. In: Polleroß (Hg.), „Die Erinnerung tut zu weh“ (wie Anm. 474) S. 183-220, hier S. 201.

[23] Eva Zeindl, Die Israelitische Kultusgemeinde Horn. Diplomarbeit. Universität Wien (Wien 2008) S. 89.

[24] Land-Zeitung. 26. Oktober 1938. Zitiert nach Christoph Lind, „Der letzte Jude hat den Tempel verlassen“. Juden in Niederösterreich 1938 bis 1945 (Wien 2004) S. 121.

[25] Sturm, Fritz Lang (wie Anm. 10) p. 154p.

[26] Sturm, Fritz Lang (wie Anm. 10) p. 154.

[27] Kreisbauernschaft Gänserndorf, Brief vom 5. Juli 1940 an das Bürgermeisteramt Gars (Gemeindearchiv Gars, Inv.Nr. 842 4a).

[28] Bürgermeisteramt Gars, Brief vom 17. Juli 1940 an die Kreisbauernschaft Gänserndorf (Gemeindearchiv Gars, Inv.Nr. 842 4b).

[29] Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Datenbank der Shoah-Opfer. Malvine Lang.

Beitrag aus: Andreas Weigel: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (Gars 2017) S. 9-174, hier S. 76ff., 123ff. sowie S. 16 und 169 (Anmerkungen). ISBN 978-3-9504427-0-0.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s